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<pre>Schalke kann dagegen auf eine gewisse Heimstärke vertrauen. Von den letzten sechs Heimpartien wurde keine verloren (drei Siege, drei Unentschieden). Die letzte Niederlage in der heimischen Veltins-Arena kassierte Schalke Ende Jänner mit 0:1 gegen Frankfurt.  <p> Es wird ein enges Spiel, in dem die Mainzer den Ton angeben werden und die Wolfsburger tief stehen und auf Konter hoffen werden. Mainz 05 geht aufgrund der letzten Leistungen, wenn auch die Ergebnisse nicht stimmten, als leichter Favorit ins Rennen.  <p>  Möglicherweise stellt es sich aber sogar als eine kluge Entscheidung heraus, den Münchnern bereits im gefühlten Urlaubsmodus unter die Augen zu treten. Unter gegensätzlichen Vorzeichen wurden die Rasenballer in der Hinrunde bekanntlich noch gnadenlos vom Platz gefegt. <p> Profitierte Mainz bereits bei den Siegen gegen Gladbach, Hannover und Hoffenheim davon, es zu einem günstigen Zeitpunkt mit fehlgestarteten Teams zu tun bekommen zu haben, ist nun auch der Termin für den Besuch in Leverkusen geradezu optimal gewählt — eine Tatsache, die das gute Ende für die 05er fast schon als vorgezeichnet erscheinen lässt. <p>  Die katastrophalen Defensivleistungen der letzten Wochen dürften nämlich einer der Hauptgründe für die schwache Punktausbeute der Sachsen sein.  </pre>


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<pre>Dieses ist dabei nur zum kleineren Teil dem ärgerlichen Umstand geschuldet, dass es bereits bei den letzten drei Abstechern nach Leverkusen nie etwas zu holen gab — aus guten Gründen sieht die Mannschaft von Pal Dardai vielmehr der danach beginnenden Rückrunde sorgenvoll entgegen.  <p> Dass im Nachhinein auch die Leverkusener eine solche Steigerung geltend machen, lässt sich mit Blick auf das völlig vergeigte Hinspiel sogar ein bisschen nachvollziehen. Vor heimischer Kulisse hatte sich Bayer im Herbst schließlich noch in ein deprimierendes 0:3 gefügt.  <p>  Dabei müssten im Normalfall aber selbst völlig ermattete Hausherren noch immer zu einem Sieg gegen das Schlusslicht in der Lage sein; im Gegensatz zum einstmals punktenden HSV haben die Geißböcke schließlich nicht einmal den frischen Wind eines unlängst vollzogenen Trainerwechsels zu bieten. <p> So setzte es auf internationaler Ebene zuletzt gleich zwei Niederlagen in Folge bei Celtic Glasgow (1:2) und Red Bull Salzburg (0:1). <p>  Nachdem die Anhänger ihrem Klub dank der neuen Harmonie vor der Länderspielpause selbst ein 0:3 gegen Köln verziehen, wurden die Fans jüngst gegen die Hertha wieder mit einem besonders emotionalen Erfolg verzückt — der Siegtreffer in der Nachspielzeit ließ die Veltins Arena in ihren Grundfesten erzittern.  </pre> 


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<pre> Der erste Durchgang war dagegen deutlich ruhiger verlaufen – auf beiden Seiten. Jedoch wussten die Mainzer eine ihrer wenigen Torgelegenheit auf Anhieb zu nutzen.  <p> Unser Tipp lautet: Der FC Bayern München gewinnt gegen den FSV Mainz 05!  <p>  Doch seitdem ist viel Zeit vergangen und die zwei Vereine haben sich unterschiedlich stark weiterentwickelt. Die Roten Bullen erreichten bekanntlich als sensationeller Vizemeister die Königsklasse, die Streich-Elf rutschte als Siebter gerade noch in die Europa League Qualifikation. <p>  Obwohl es die Sachsen schon mit zwei Champions-League-Teilnehmern und dem aktuellen Top-Team aus Köln zu tun bekamen, ist die Truppe von Ralph Hasenhüttl noch immer unbesiegt — und damit auf dem besten Weg, der am stärksten gestartete Neuling aller Zeiten zu werden. <p>  Vielleicht geht sich das Bundesliga-Debüt gegen Schalke aus, doch zunächst muss sich der Kolumbianer noch einleben. „Mit Jhon CÃ³rdoba haben wir einen absoluten ‚Mainz-05-Spieler‘ verpflichtet, der bestens zu unserem Spielstil passt und uns zudem mit seiner Physis weiterhelfen wird“, zeigte sich Coach Schmidt zuversichtlich, dass CÃ³rdoba die notwendige Verstärkung ist.  </pre>


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<pre> Zwar war die Truppe von Viktor Skripnik in der Folge zumindest bei dem einen oder anderen Auswärtsspiel für eine kleinere Überraschung gut; zuletzt sorgten jedoch wieder fünf sieglose Auftritte dafür, dass der vierfache deutsche Meister momentan zu den größten Wackelkandidaten der Liga zu zählen ist.  <p> Besonders bitter war dabei vor allem, mit welch brachialer Gewalt der BVB den Traum vom ersten Heim-Endspiel im DFB-Pokal beendete; beim Dortmunder 3:0-Erfolg im Olympiastadion waren die überforderten Gastgeber meilenweit von einem Auftritt auf Augenhöhe entfernt.   <p> Dieses schwache Abschneiden passt zu der Tatsache, dass die Auswärts-Performance der Knappen bereits seit einiger Zeit äußerst problematisch ist — erst unter Tedesco scheint die Mannschaft nunmehr gewillt, sich auch jenseits der Veltins-Arena wieder entschlossener in die Kurve zu legen. <p>  Vielmehr noch würde ein solch erfolgreicher Auftritt aber freilich dafür sorgen, dass die europäischen Wettbewerbe plötzlich wieder auf die Agenda rücken; bringen die Hausherren die Borussen tatsächlich zur Strecke, sind die Gäste in der Tabelle dann gerade einmal noch zwei Zähler entfernt.  <p> Angesichts der aktuell zu Buche schlagenden 16 Punkte gerät insbesondere das wichtigste Ziel der Spielzeit in immer größere Gefahr; für den Wiedereinzug in die Königsklasse müssen die Werkskicker mittlerweile bereits eine klaffende Lücke von acht Zählern schließen.  </pre>


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<pre> Nur zwei Mal — darunter in der letzten Begegnung (1:2) — gab es eine Niederlage.  <p> Die Hoffnungen in Nürnberg waren nach der „Nullnummer“ gegen Dortmund groß, doch der nächste Dämpfer ließ nicht lange auf sich warten.  <p>  Ist diese Marke doch laut Christian Clemens nur „ein weiterer Schritt zu unserem nächsten Zwischenziel, den 48 Punkten“. Worte, die sein Vorgesetzter, Noch-Manager Christian Heidel, sicherlich gerne hört. <p>  Nach der 0:1-Schlappe im Borussia-Park befand sich der FSV ohne jeden Zweifel völlig im Recht, als er die Leistung von Schiedsrichter Hartmann bemängelte, der den Gästen schon in der ersten Halbzeit einen glasklaren Handelfmeter vorenthielt.  <p> Selbst die durchaus glaubwürdigen Bemühungen, sich dem derzeitigen Niedergang mit aller Macht zu widersetzen, muteten somit durch die Bank reichlich harmlos an: ein bitteres Fazit, welches die Hertha nun vermutlich auch nach dem fast ebenso schweren Gastspiel in der BayArena ziehen muss.  </pre>


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